„Technik“ des Tunens

 

Das Tunen von Vorgehensweise, in deren Endresultat die verschiedensten Systeme oder einzelne Funktionsteile so beeinflusst werden, dass unterschiedliche Effekte erzielt werden können. Diese beziehen sich auf:

☻ Das Tempo der Fahrzeuge
☻ Einen geringeren Verbrauch an Kraftstoff oder elektrischer Antriebsenergie
☻ Eine höhere Reichweite bei E-Scootern
☻ Mehr Fahrkomfort
☻ Eine schnellere Beschleunigung
☻ Leisere oder lautere Geräusche beim Fahren
☻ Ein “schöneres Outfit”
☻ Eine Erhöhung der Fahrsicherheit
Um all diese Vorstellungen in der Praxis zu realisieren, werden ganz variierende Tuningarbeiten vorgenommen. Das Hauptaugenmerk liegt in diesem Zusammenhang jedoch auf Veränderungen der Technik. Im Mittelpunkt der Forcierung des Leistungsvermögens der Scooter liegt das Entdrosseln. Das Entdrosseln bezieht sich auf den Fahrzeugmotor, hauptsächlich auf die Zündung und die Einspritzung. Die Tuningaktivisten wechseln darüber hinaus Funktionseinheiten wie Axialwegbegrenzer aus, erweitern den Durchmesser des Ansaugstutzens oder setzen vergrößerte Hauptdüsen am Vergaser ein. Die Tuningarbeiten umfassen meist mehrere Umbauten, weil ein System in das andere eingreift. In der Regel nützt es nicht viel, an einer Komponente Änderungen vorzunehmen, wenn die anderen kooperierenden Bauteile in ihrer standardmäßigen Ausstattung beibehalten werden. Aus diesem Grund ist mit dem Entdrosseln und der Erhöhung der Motorleistung die Notwendigkeit verbunden, an der Übersetzung der Fahrzeuge zu manipulieren.

Das Drosseln von Motorrollern wird verlangt, wenn die Fahrzeugführer laut Straßenverkehrsordnung und anderer rechtlicher Vorgaben ein die Altersgrenze noch nicht erreicht haben, um schneller als 45 km/h oder 25 km/h zu fahren. Außerdem werden gerade die Modelle japanischer Rollerhersteller so ausgeführt, dass die Motorleistung sowieso nicht ausreicht, um die Geschwindigkeit über dieses Limit hinaus zu steigern. Diese Tatsache weckt in vielen Fahrzeugnutzern den Wunsch, innerhalb des technischen Tunens diese Beschränkung aufzuheben, wenn dies legal ist. Durch den Ausbau der von den Fahrzeugherstellern eingebauten Drosselvorrichtungen ist dies möglich und fällt ebenfalls in den Bereich des Tunens. bei den megastarken Großrollern umfasst das Tunen schon ganz andere Dimensionen und ist überaus interessant. Nicht nur die Fahrzeugfans, die zu echten Liebhabern der Motorroller geworden sind, sondern auch die Fahrzeugproduzenten profitieren von den Resultaten und dem Know-How des Tunens.

Zum technischen Tunen gehören über diese Maßnahmen hinaus noch weitere Tätigkeiten, die sich auf den An- oder Einbau von speziellem Tuningzubehör beziehen. Beliebte Eingriffe sind beispielsweise die Verwendung breiterer Reifen, das Integrieren eines Höherlegungssatzes und Blinklichter mit LED-Beleuchtungsmitteln oder Lüfterradabdeckungen. Mit dem Austausch der serienmäßig vorhandenen Lenker durch sogenannte Downhill Lenker, das Ansetzen von Heckspoilern und Trittbrettern wird der Wert des Fahrzeuges in Hinsicht auf eine komfortablere Technik und dessen Optik erhöht.

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